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LOST IN GREY "The Grey Realms"

Die Finnischen Dark Epic Metal-Newcomer LOST IN GREY liefern mit ihrem Debütalbum "The Grey Realms" eine überausbeeindruckende erste Duftmarke ab.  

 

Dark Epic Metal
8 Tracks / 53:57 min. | Noiseart Records
Formate: CD Digi, Download
7 von 10 Punkte

www.lostingrey.fi | facebook.com/lostingrey
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Tracklist:

01. Waltz Of Lillian
02. Road To Styx
03. Dark Skies
04. Revelation
05. The Order
06. New Horizon
07. The Grey Realms
08. Silence Falls


Review:
Die Finnischen Dark Epic Metal-Newcomer LOST IN GREY liefern mit ihrem Debütalbum "The Grey Realms" eine überausbeeindruckende erste Duftmarke ab. 

Mit "The Grey Realms" startet die Truppe direkt mit einem sehr ambitionierten inhaltilichen Konzept: Sie erzählen die Geschichte der Suche nach einer paradiesischen Welt, welche sie in drei Akte plus Prolog und Epilog eingeteilt haben. Vom ersten Takt an fällt auf, dass LOST IN GREY sehrwohl verstehen, was es heißt aufwändige Soundszenarien zu kreieren. Dabei machen sie nicht den Fehler, die Xte Nightwish-Kopie geben zu wollen, sondern suchen sich ihre eigene Nische im überlaufenen Metalpool. Ihr aufwändig inszenierter Dark Epik Metal, der vor allem vom sehr gut produzierten Breitwand-Sound und dem gesanglichen Gegenspiel aus männlichen Growls und zartem Frauengesang lebt, nimmt den Hörer mit auf eine sehr interessante Klangreise, wenn es der Hörer denn will. Hier ist der einzige Kritikpunkt an dem sehr gelungenen Erstlingswerk anzumerken: LOST IN GREY scheinen geradezu überzusprudeln vor grandioser Ideen und, die sie allesamt in ihre Songs packen wollten, was den einen oder anderen Hörer eventuell etwas überfordern könnte. Wer sich allerdings auf "The Grey Realms" einlässt, der wird mit einer echten Breitwandproduktion belohnt, die ungefähr die Halbwertszeit von Zäsium haben dürfte. Immer wieder werden die dichten, teils komplexen Songkonstrukte durch wunderbar verträumte Stellen unterbrochen, so dass jeder SOng für sich zahlreiche Höhepunkte bietet.

Fazit: Mit "The Grey Realms" haben LOST IN GREY eine erste ernstzunehmende Duftmarke hinterlassen, die Hoffnung auf eine gute Zukunft dieser talentierten Band macht.


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